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Wie viel Wasser dein Körper vor, während und nach dem Training braucht

Wie viel Wasser dein Körper vor, während und nach dem Training braucht

Trinken vor, während und nach dem Sport: Was dein Körper in jeder Phase braucht:
Viele Menschen wissen, dass sie beim Sport trinken sollten –
aber wann, wie viel und warum das so entscheidend ist, bleibt oft unklar.

Dabei verändert sich der Flüssigkeitsbedarf des Körpers je nach Trainingsphase deutlich. Wer das versteht, kann Training, Regeneration und Wohlgefühl gezielt unterstützen.


Warum die richtige Trinkzeit entscheidend ist

Wasser übernimmt im Körper zentrale Aufgaben:

  • Temperaturregulation
  • Nährstofftransport
  • Stoffwechselprozesse
  • Leistungsfähigkeit der Muskulatur

Beim Sport steigen diese Anforderungen – und zwar nicht erst während der Bewegung, sondern bereits davor und danach.


1. Trinken vor dem Sport: Die Basis legen

Viele starten ihr Training bereits leicht dehydriert, zum Beispiel:

  • morgens nach dem Aufstehen
  • nach einem langen Arbeitstag
  • nach Kaffee oder Stress

Das kann dazu führen, dass:

  • das Training schneller anstrengend wirkt
  • Konzentration und Koordination nachlassen
  • die Belastbarkeit sinkt

Empfehlung:
In den 1–2 Stunden vor dem Training regelmäßig trinken – nicht hastig, sondern verteilt. So kann der Körper die Flüssigkeit gut aufnehmen.


2. Trinken während des Sports: Maß halten

Während der Belastung verliert der Körper Flüssigkeit, vor allem durch Schwitzen.
Wie viel du trinken solltest, hängt ab von:

  • Trainingsdauer
  • Intensität
  • Umgebungstemperatur
  • individuellem Schwitzverhalten

Bei kürzeren Einheiten reicht es oft, bei Bedarf kleine Schlucke zu trinken.
Bei längeren oder sehr intensiven Belastungen kann eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr sinnvoll sein.

Wichtig ist:

  • nicht zu viel auf einmal
  • nicht erst trinken, wenn starker Durst entsteht

3. Trinken nach dem Sport: Regeneration unterstützen

Nach dem Training arbeitet der Körper weiter:

  • Körpertemperatur normalisiert sich
  • Stoffwechsel bleibt erhöht
  • Regeneration beginnt

Wer jetzt zu wenig trinkt, kann sich später im Alltag müde, schwer oder unausgeglichen fühlen.

Tipp:
Auch nach dem Sport bewusst trinken – selbst dann, wenn das Durstgefühl bereits nachgelassen hat.


Warum nicht nur die Menge zählt

Neben der Trinkmenge spielt auch eine Rolle:

  • wie angenehm sich Wasser trinken lässt
  • wie gut es in den Alltag integriert werden kann

Viele Menschen trinken automatisch mehr, wenn:

  • das Wasser weich schmeckt
  • keine Zusätze nötig sind
  • Trinken unkompliziert bleibt

Eine bewusste Trinkroutine kann helfen, die Flüssigkeitszufuhr über den Tag hinweg konstanter zu gestalten – besonders an sportlich aktiven Tagen.


Fazit: Trinken ist Teil des Trainings

Richtig trinken gehört nicht nur zum Sport, sondern ist Teil davon.
Wer vor, während und nach dem Training auf eine angemessene Hydration achtet, unterstützt den Körper dabei:

  • leistungsfähig zu bleiben
  • sich besser zu regenerieren
  • sich insgesamt wohler zu fühlen

Es geht nicht um starre Regeln – sondern um Aufmerksamkeit für den eigenen Körper.

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